Fluglager wieder vorbei

Die Rote Ka8 beim Aufbau am Fluglager mit dem Union Jack. Im Hintergrund die Do der Springer
Rote Ka8 beim Aufbau am Fliuglager mit dem Union Jack. Im Hintergrund die Do der Springer

 

 

Mit den Pfingstferien ist auch unser Fluglager am Windsheimer Flugplatz zu Ende. Zwei Wochen lang sind wir wann immer es das Wetter zuließ geflogen, haben gemeinsam gekocht und gezeltet.

Die erste Woche:

Die erste Woche hatte aufgrund des eher durchwachsenen Wetters leider nur wenig mit dem Fliegen an sich zu tun. Beschäftigung war jedoch schnell gefunden: Man mähten den Platz und walzte ihn – und walzte ihn so oft, dass die Vorstandschaft schmunzelnd Bedenken äußerte, wir hätten bald eine Asphaltbahn, wenn wir so weiter walzten. Immerhin ist nun jede noch so kleine Unebenheit auf den Bahnen platt gemacht.

Arbeiten für das Bergfest

Da das mähen und walzen aber nur eine Aufgabe für maximal zwei Personen ist wurden in der Zwischenzeit auch fast alle Arbeiten für das Bergfest schon gemacht, weshalb am Samstag bei gutem Wetter geflogen werden konnte.
Das alljährige Flugplatzfest fand bei sonnig warmen Wetter statt. Wir hatten wieder Spaß unser Segelflugzeuge und unseren Verein zu präsentieren. Während die Fallschirmspringer welche den ganzen Sonntag über am Bergfest sprangen größtenteils noch am selben Abend abreißten, kamen dafür unsere Freunde aus England an. Mit dabei: ihre rote Ka8 – ein zwischen 1957 und 1976 gebautes Segelflugzeug aus Holz und Stahlrohren in sogenannter Gemischtbauweise.

Die zweite Woche:

Glücklicherweise ließen sie das britische Regenwetter daheim. Infolgedessen konnten wir die ganze 2. Woche fliegen, ab Donnerstag auch wieder mit den „Hupfern“ welche Mittwochabend wieder zurückkehrten um das verlängerte Wochenende zu nutzen. Sonntagmorgen wurde es dann wieder ruhiger am Flugplatz. Die Absetzmaschine der Springer flog schon Samstagabend wieder heim, ihr taten es viele der Springer gleich. Ebenso brachen unsere britischen „Austauschpiloten“ zur frühen Stunde auf, um die Fähre nicht zu verpassen. Was sie jedoch definitiv verpassten war das für Segelflieger wohl beste Wetter des Fluglagers, welches wir nochmal nutzten, ehe auch das letzte Zelt abgebaut wurde und es nach Hause ging.