Prepare for Trouble, and make it Double!

Im Team Piloten

Die zwei Prinzen des Windes fliegen eine Hammerlesitung:

Da Felix seine Mose-Prüfung gemeistert  hat, konnte er heute wieder mehr Zeit fürs Segelfliegen investiern. Somit haben Felix und ich die Zeit genutzt und sind wettkampfsmäßig im Hochleistungs Doppelsitzer ASK21 los. Wir wollten nicht kleckern sondern klotzen; Und haben deshalb ein großes Dreieck abgesteckt: Burgbernheim, Uffenheim, Bad Windsheim und dann zurück.

Vorbereitung und erster Schenkel:
Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen sind wir schon früh am Vormittag gestartet. Das Wetter schien zunächst auch perfekt. Nachdem Hans Fähnlein und Edgar Hauser in ihren privat Flugzeugen jeweils direkt nach dem Start scheinbar gute Thermik hatten, sind wir erwartungsfroh gestartet. Nichts wars jedoch mit dem guten Steigen. Nach meinem halbstündigen Kampf zwischen 300 und 400 m erbahmte sich Felix sein Glück zu versuchen… und Glück hatte er! Direkt mit einem dreiviertel Meter steigen hat es uns auf 600m hinauf kapultiert. Euphorisiert von dem Hammerwetter flogen wir mit unserem Hochleistungsdoppelsitzer in Richtung Burgbernheim ab.

Zweiter Schenkel und aufziehende Gewitter:

Der erste Schenkel verlief noch ganz gut, jedoch haben wir uns nach ca. der Hälfte entschieden wegen der aufziehenden Gewitter “da bei Neustadt ob der Tauber” nicht nach Burgbernheim zu fliegen und stattdessen direkt nach Uffenheim zu fliegen. Ich übernahm wieder den Knüppel und Flog uns leistungsstark nach einigen verweigerten Bärten auf 400 m runter worauf hin Felix sich gezwungen sah die Ruder in die Hand zu nehmen und uns wieder auf 800m rauf zu bringen…und das sage und schreibe 1.5 m mittleren Steigen. Von nun an wechselten wir uns immer wieder ab, vorallem weil auch das Pulk-fliegen mit den unzähligen anderen Segelflugzeugen heute sehr viel Konzentration abverlangte.

Stau im dritten Schenkel:
Pulkfliegen über Wiebelsheim

Leider mussten wir auch vor Uffenheim abbrechen da auch hier wieder durch Überentwicklung und Gewitter das Fliegen immer schwieriger wurde. Also ging es Richtung Bad Windsheim. Und wieder hieß es in Doppelsitzer: Team. Toll ein anderer machts. Felix kreiste uns hoch und ich uns wieder runter. So ging es dann doch recht flott . Leider gab es kurz vor Windsheim doch noch einen Dämpfer als wir in einen kleinen Stau flogen, welcher unseren Weiterflug um 20 min verzögerte. Nachdem wir jedoch von diesem großflächig umflogen wurden, hatten wir wenigstens Windsheim erreicht. Um noch einige Geschwindigkeitspunkte auf die Pflicht und einige Schönheitspunkte auf die Kür zu bekommen habe ich uns noch mit „Highspeed“ runter kurbeln wollen… immerhin zeichnete sich den Flug ja ab, ich bin der Spezialist fürs nach unten kommen,  das im saufen zentrieren hat jedoch nicht ganz funktioniert. Jedesmal als ich dachte ich hätte ihn endlich, hatte ich doch wieder summa sumaro 1 m steigen. Aber: Oben geblieben ist noch keiner, Und so habe ich es doch irgendwann geschafft genügend Höhe für eine Landung abzubauen. Das Hochleistungsmutterschiff wurde ja schon sehnlichst erwartet von Gabor und unseren Fluglehrern… Da die Ask 21 zum Schulen gebraucht wird, haben Felix und ich bei der Vorstandschaft die Anschaffung eines weiteren Doppelsitzers beantragt. Jedoch hat unser Kassier beim Vorschlag eine DG1000 , eine ASG32 oder einen Arcus (M) anzuschaffen erst einmal geschluckt und doch recht schnell abgelehnt… 🙁

Für diejenigen die sich nicht so in der Luftfahrt auskennen: Dieser Bericht ist ironisch geschrieben. Auszüge dieses Fluges (… ok der gesamte Flug) wurden zum Zweck der Heiterkeit  über-/untertrieben dargestellt, hinzuerfunden oder in sonstiger Weise verändert.